Projektfakten

Auftraggeber BEG – Brenner Eisenbahn GmbH
Leistungszeitraum 2008 - 2012
Leistungen Messung und Auswertung eines hochpräzisen Grundlagennetzes in Lage und Höhe zur Absteckung und Kontrolle von Gleisen mit Fester Fahrbahn in Tunnelbauwerken und auf Freilandstrecken.
Details Erstellung eines übergeordneten GPS-Rahmennetzes mit 28 Punkten und etwa 36 km Präzisionsnivellement zur Höhenübertragung. Stabilisierung, Messung und Auswertung eines Gleisvermarkungsnetzes, davon ca. 35 km im Tunnel und ca. 7 km auf Freilandstrecken; Schaffung diverser Kontrollnetze von ca. 11 km Länge in Rettungs- und Zugangsstollen sowie diverse Lotungen in Rettungs-und Zugangsschächten. Punktabstand rund 25 m.

Als Zulaufstrecke für den in Bau befindlichen Brenner-Basis-Tunnel wurde im unteren Inntal zwischen den Orten Kundl und Baumkirchen eine neue Hochleistungsbahnstrecke errichtet.

Weite Teile der rund 42 Kilometer langen Strecke werden in Tunneln und Galerien geführt. Für den Bau der Festen Fahrbahn waren hochgenaue Bezugspunkte mit einer Nachbarschaftsgenauigkeit von +/- 1 mm auf 200 m zu schaffen. Die Arbeiten erfolgten über einen Zeitraum von fast vier Jahren, in denen die Sicherstellung von spannungsfreien Übergängen der Netze zwischen den einzelnen Baulosen eine der besonderen Herausforderung in diesem Projekt darstellte.

Als einheitlicher Bezugsrahmen wurde Übertage ein homogenes GPS-Netz geschaffen. Die Höhen der Obertagepunkte wurden mittels Präzisionsnivellement übertragen. Die Anbindung der Untertage-Baulose erfolgte mit hochgenauen trigonometrischen Netzen über Zugangsstollen und Schächte. Auch Untertage wurden die Höhen mittels Präzisionsnivellements und die Lage mittels hochgenauen trigonometrischen Netzen bestimmt.

Die Dienstleistung wurde in Kooperation mit zwei Partnerbüros erbracht.

Als Zulaufstrecke für den in Bau befindlichen Brenner-Basis-Tunnel wurde im unteren Inntal zwischen den Orten Kundl und Baumkirchen eine neue Hochleistungsbahnstrecke errichtet.

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