Projektfakten

Auftraggeber Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Bregenz
Leistungszeitraum 2007 - 2010
Leistungen autarkes, automatisches trigonometrisches Monitoring einer Hangrutschung.
Details Automatisierte trigonometrische Messung von 26 Zielpunkten von einem Instrumentenstandpunkt aus. Messintervall zwei Stunden. Visurweiten bis zu 850 m. Verschiebungsgeschwindigkeiten des Hanges je nach Geländebereich einige Millimeter bis zu mehreren Metern. Refraktionskorrektur jeder Messung zur Erreichung der geforderten Genauigkeiten. Der Standpunkt des Instruments im bewegten Geländebereich wurde vor jeder Messserie neu bestimmt. Fernübertragung der Daten mittels Mobilfunk, Stromversorgung solar.

In der Gemeinde Doren im Bregenzer Wald befindet sich die seit Jahren gelegentlich aktive Hangrutschung Gschlief. 2007 begannen starke Bewegungen einzelner Geländeteile, wobei die Verschiebungen einzelner Punkte Beträge von mehreren Metern erreichten.

Um die Hangrutschung zu überwachen, wurde kurzfristig (d.h. innerhalb weniger Stunden) ein automatisches trigonometrisches Messsystem installiert. Da im Messbereich keine Daten- und Stromleitungen zur Verfügung standen, setzten wir auf ein autarkes System: die Datenübertragung erfolgte per Mobilfunk, die Stromversorgung über Solarzellen.

Das Projekt beinhaltete vor allem zwei Herausforderungen: Einerseits mussten wir den Refraktionseinfluss auf die bis zu 850 m langen Visuren reduzieren, andererseits lag der Instrumentenstandpunkt aus Sichtbarkeitsgründen im bewegten Gebiet. Durch die Ermittlung geeigneter Korrekturwerte konnten die erforderlichen Genauigkeiten dennoch sichergestellt werden.

In der Gemeinde Doren im Bregenzer Wald befindet sich die seit Jahren gelegentlich aktive Hangrutschung Gschlief. 2007 begannen starke Bewegungen einzelner Geländeteile

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