Projektfakten

Auftraggeber ASFINAG
Leistungszeitraum 2007 - 2013
Leistungen Durchführung und Auswertung trigonometrischer geotechnischer Messungen in der 5,5 Kilometer langen Bestandsröhre des Bosruck-Autobahntunnels. Die Messungen erfolgten bei laufendem Betrieb.
Details Mehr als 570 Deformationspunkte im Fahrraum, dem Zuluft- und dem Abluftkanal. Weite Zugangswege zu den Messbereichen in die Zuluft- und Abluft-Bereiche. 40 Standpunkte waren in 12 Stunden zu messen.

Die bestehende, seit 1983 in Betrieb befindliche Röhre des Bosruck-Straßentunnels führt durch äußerst ungünstige Gebirgsverhältnisse. Das kontinuierlich quellende Gestein im Haselgebirgsbereich hat die Tunnelschale teilweise schwer beschädigt.

Der rund 5,5 Kilometer lange Tunnel wird im Gegenverkehr befahren und ist damit der „Flaschenhals“ auf der stark frequentierten Pyhrn-Autobahn, eine der wichtigsten österreichischen Nord-Süd-Verbindungen.

Als Grundlage für die regelmäßige Beurteilung der Standsicherheit wurden bis zu viermal jährlich trigonometrische geotechnische Messungen im Fahrraum sowie in den Zu- und Abluftkanälen durchgeführt. Die besonderen Herausforderungen dabei waren die weiten Fußwege in den Zu- und Abluftkanälen, die hohe Punktdichte von bis zu 18 Punkten pro Messquerschnitt und der laufende Verkehrsbetrieb, denn die Minimierung der Verkehrsbehinderung war für den Auftraggeber eine wesentliche Anforderung. Durch geeignete Organisation und automatisierte Messabläufe konnten wir den Zeitaufwand unter Einhaltung der geforderten Genauigkeiten gegenüber den Mitbewerbern um 60% reduzieren.

Die Dienstleistungen wurden in Kooperation mit einem Partnerbüro erbracht.

Verwandte Geschäftsbereiche: